aloha

da wir umbauten und unser hotel diesen sommer geschlossen war, durfte ich mit meiner freundin andrea nach hawaii reisen. hawaii stand schon lange auf meiner „da will ich noch hin“-liste und ich freute mich sehr… mit ins gepäck kam auch  noch meine neue fuji x-t10.

unsere reise führte uns von zürich nach vancouver, wo wir während 3 tagen diese schöne stadt erkundeten. da andrea in vancouver schon zeit verbracht hatte, war sie eine tolle reiseführerin für mich.

von vancouver flogen wir nach honolulu, wo unser abenteuer hawaii startete. am nächsten tag erkundeten wir waikiki beach, amüsant, ja, mal sehenswert, aber für unseren geschmack  too busy…

so gings am nächsten tag weiter nach big island. wir wohnten in kona und von hier aus erkundeten wir mit unserem mietauto die insel. wir erlebten tolle, erlebnisreiche und sehr berührende tage. das schwimmen mit delfinen und mantas war sicher eines der highlights unserer ganzen reise. wow, einfach traumhaft. wir sahen viele meeresschildkröten, waren auf dem höchsten berg zum sonnenuntergang – uff, war das frisch, aber traumhaft schön. wir standen am rande des kraters – eindrücklich… und nebenbei genossen wir schöne strände und lernten tolle leute kennen.

weiter gings mit einem kleinen mokulele-pfupfer (wer in hawaii ist, sollte unbedingt mit mokulele fliegen – ein erlebnis) nach maui. dort wartete unser fahrendes zuhause für die nächsten tage. naja unser aloha-camper alias „stinker, süffel, furzer, schrottkiste…“ 😉 war schon etwas in die jahre gekommen und andrea hatte bald muskelkater vom schalten, kuppeln und bremsen. auch stieg immer wieder mal was aus (mückennetz, kilometerzähler, türchenverschluss, sonnenblende, tachometer, vorderlicht… (aber wer braucht das schon?!)), trotzdem genossen wir es, so flexibel unterwegs zu sein. auch kamen erinnerungen auf an unsere gemeinsame zeit in australien mit unserem hippie camper. unser „westi“ brachte uns sicher (naja) über die insel. wir verliebten uns ins fischerstädtchen paia – dort hätten wir es auch noch länger ausgehalten 😉 aber wir wollten doch die berühmte hana route abfahren, und ja, es lohnte sich! auf maui waren wir auch wieder auf dem höchsten berg – diesmal  bei sonnenaufgang. das bedeutete „aufstehen um 3h00“ damit wir noch einen parkplatz ergattern und hoch fahren durften – echt, der andrang war schon gewaltig… also romantisch war der sonnenaufgang nicht wirklich, aber wunderschön ;). wir genossen die strände und endlich konnte ich auf mein SUP stehen – bzw. bald knien und noch etwas später sitzen – denn der wind war so stark und die wellen so hoch, dass ich bald kapitulieren musste – man konnte sich die lunge aus dem leib rudern, vom fleck kamen wir keinen millimeter und zu allem übel wurde ich noch seekrank 😉

unsere nächste station ist weniger bekannt – molokai war unser nächstes ziel. wiederum mit mokulele. juhui! diesmal hatten wir einen privatflug… so lustig! aber das passte irgendwie zu molokai. ja, hier gibts wirklich nichts. kaum einwohner, noch weniger touristen und eigentlich nur eine einzige strasse von westen nach osten oder umgekehrt… sich zu verfahren wäre ziemlich schwierig. unsere airbnb-wohnung lag im westen und wir entdeckten den einsamsten und für mich einen der schönsten stränden auf hawaii. auch erlebten wir hier wunderschöne sonnenuntergänge – einmal sogar von einem schwarm vorüberziehenden und springenden delfinen veredelt… einfach wow!

nun freuten wir uns auf kauai – die garteninsel. uns war nicht zuviel versprochen worden: die insel war wirklich traumhaft schön und saftig grün. mangos und avocados direkt vom baum in hülle und fülle, die sagenhaftesten white pineapple, die wir je gekostet hatten und yoga und happy hippie spirit (voll abgespacet, fand andrea, der es beim händchenhalten und gratefulness-bekunden vor dem essen dann doch etwas zuviel wurde).
hier erkundeten wir u.a. die napali coast  – von wo andrea dann auch ein hübsches souvenir mitnahm – einen pinken gips (also die farbe wählte sie für mich ;).
tja, so gabs ein paar planänderungen: eine davon war ein helirundflug, über den ich mich riesig freute… und ja, es war toll!! sogar andrea genoss trotz allem grünsein die alternativvariante zu ihrer coast-wanderung, bei der sie nur so herzlich wenig weit gekommen war. wir genossen schöne strände, sonnenuntergänge und kulinarische köstlichkeiten so viele unser herz begehrte.
auf kauai konnte ich endlich mein SUP-YOGA machen… ich kam in den genuss einer privatstunde, da andrea mit ihrem pinky dann doch vernünftig genug war, sich nur aufs rückenschwimmen zu beschränken. und zu guter letzt fand ich hier auch endlich meine schaukel am meer… fotosujet nummer drei (nach all den achttausend herzen und fünfundachtzigtausend sonnenuntergängen). 😉 (andreas zahlen ;))

nun gings zurück nach honolulu, wo wir unsere letzten tage auf hawaii verbrachten. north shore erreichten wir mit marisa und meli im cabrio. leider fiel unsere surflektion ins wellenlose wasser. trotzdem wurde es ein lustiger tag mit einem tollen abschluss: einem schicken fischessen der extraklasse!
nun hiess es bye bye hawaii… mahalo… aloha… und welcome santa monica!

in santa monica (hier waren andrea und ich doch schon mal!? vor – nein, das kann/darf nicht sein – 17 jahren!) verbrachten wir die letzten tage unserer reise. nochmals viel strand, shoppen, die ersten versuche auf dem skateboard 😉 – ja sogar andrea mit ihrem gips! mit dem pinky beachcruiser dem venice beach entlang… wie ich mir das schon immer gewünscht hatte… toll!

nun hiess es endgültig koffer packen – bye bye strand, wärme, sommer… es war eine tolle zeit gewesen – danke andrea! wir haben viel zusammen erlebt, gelacht, geweint… einfach unvergesslich! Nun freute ich mich aber auch auf meinen schatz, auf mein „provisorisches“ zuhause, meine freunde & familie, mein bett… und von hawaii nahm ich ganz viele tolle erinnerungen und photos im gepäck mit nach hause.

mahalo.